Grundlagen

Um GDL-Objekte mit einer korrekten Schnittebene im Grundriss anzeigen lassen zu können, sowie mit einer projizierten Darstellung mit Untersicht, hat man die Wahl, das ganze mit einem 2D-Script zu lösen, was bei komplexen Geometrien kaum machbar ist, oder man verwendet mehrere PROJECT2-Befehle, sowie Schnittroutinen, um das ganze automatisiert ausgeben lassen zu können, was unter Umständen zu Performanzproblemen führen kann.

Ich zeige Euch hier die "einfache" Lösung mit den PROJECT2-Befehlen.

Als Vorlage verwende ich ein GDL-Objekt von Graphisoft, bei welchem ich sämtlich überflüssigen Parameter Scriptteile entfernt habe. Das Objekt könnt Ihr am Ende des Artikels herunterladen.

Vorgehensweise

Variante A:

  • Wir bauen das Script und die Parameter in ein bestehendes Objekt ein: empfohlen, wenn das Objekt schon mehr Parameter hat als das "Overhead"-Objekt, welches 34 Parameter besitzt.
  • Wir legen zunächst die 34 Parameter in unserem bestehenden Objekt neu an
  • Nun fügen wir alle Einzelscripte in die entsprechenden vorh. Scripte ein. Am besten tut man dies jeweils ganz am Anfang der Scripte.
    Beim 3D-Script ist zu beachten, dass das vorh. 3D-Script genau in dem markierten Bereich hinter
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    ! H I E R.   F O L G T.   D A S    3 D - S C R I P T 
    ! =========================================
    und vor
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    ! H I E R    E N D E T    D A S    3 D - S C R I P T 
    ! =========================================
    eingefügt wird.

Variante B:

  • Wir bauen unser vorhandenes Script in das "Overhead-Objekt" ein. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man sein Objekt noch nicht verwendet. Denn das Overhead-Objekt besitzt eine eigene GUID und würde nicht bereits platzierte Instanzen ersetzen, sondern mit einem schwarzen Punkt hinterlassen.
  • Wir legen also die vorhandene Parameter aus unserem bestehenden Objekt in dem "Overhead"-Objekt neu an und fügen alle Einzelscripte in die entsprechenden vorh. Scripte ein. Am besten tut man dies jeweils ganz am Ende der Scripte.
  • Beim 3D-Script ist zu beachten, dass das vorh. 3D-Script genau in dem markierten Bereich hinter!
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  • ! H I E R F O L G T D A S 3 D - S C R I P T
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  • und vor
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  • ! H I E R E N D E T D A S 3 D - S C R I P T
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  • eingefügt wird.

Alternative zum Parameter-Neuanlegen

Alternativ zum Neuanlegen von Parametern kann man in beiden Fällen auch die Parameter kopieren, wenn man die GSM-Dateien vorher mittels XML-Converter ins xml-Format konvertiert hat.
Man fügt die kopierten Parameter im Bereich des Tags ein und konvertiert das Objekt zurück nach gsm.